Im Schuljahr 2024/25 gab es an unserer Schule verschiedene Aktionen, Ausflüge und Veranstaltungen, an welchen sowohl das nichtunterrichtende Personal als auch das Lehrerkollegium, einzelne Schüler*innen oder ganze Klassen teilnahmen. Nachfolgend eine kleine Auswahl unserer Aktionen.
Mit der traditionellen Abschlussfeier ging das Schuljahr feierlich zu Ende. Ein buntes Programm mit Theater, Musik, Urkunden und Rückblicken würdigte die Leistungen der Schüler*innen: Von der Gestaltung eines Denk-Raumes, der seines Namens mehr als würdig erscheint, über die Bestleistungen bei den Notendurchschnitten, den DO-Day und den Landeswettbewerb „Politische Bildung“ bis hin zum saubersten Klassenraum; auch wurden die SiegerInnen des Volleyballturniers geehrt. Zum ersten Mal wurde auch der „Güldene Petronius“ der Klasse verliehen, die jenes Latein-T-Shirt hervorgebracht hat, das bei den Abstimmungen am „Latin-T-Shirt-Day“ am meisten Zuspruch bekommen hat.
Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Freien Universität Bozen und Eurac Research beschäftigten sich Studierende und Mitglieder unserer Schulgemeinschaft mit der nachhaltigen Neugestaltung des Pausenhofs. Ziel war es, den Schulhof mithilfe sogenannter Nature Based Solutions (NBS) attraktiver und naturnäher zu gestalten. Durch Umfragen und einen gemeinsamen Workshop konnten Schüler*innen und Lehrpersonen ihre Wünsche und kreativen Ideen einbringen. Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar: Im Innenhof sorgen eine neue Sitzgelegenheit, schattenspendende Elemente und verschiedene Kräuter für mehr Aufenthaltsqualität. Das Projekt zeigt, wie durch Beteiligung und Zusammenarbeit nachhaltige Veränderungen entstehen können, von denen die gesamte Schulgemeinschaft profitiert.
Am 8. Mai 2026 drehte sich an unserer Schule alles um Europa: Die 4. und 5. Klassen feierten gemeinsam den Tag der Europäischen Union. Ziel dieser Initiative war es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung, Vorteile und aktuellen Herausforderungen der EU näherzubringen.
Den Auftakt bildete ein spannender Impulsvortrag von Prof. Hillebrand, in dem er anschaulich über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Europäischen Union sprach. Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig an verschiedenen Themen mit EU-Bezug. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit der Klimapolitik der EU, der Geschichte der Europäischen Union und der geopolitischen Rolle Europas.
Die Ergebnisse ihrer Recherchen präsentierten die Klassen kreativ auf Plakaten und Pinnwänden. Zum Abschluss des Projekttages stellten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen beim Europa-Quiz unter Beweis.
Auch in diesem Schuljahr wurde er von verschiedenen Klassen als lebendiger Lernort genutzt. Mit großer Begeisterung erweiterten die Schüler*innen den Kräutergarten, säten Getreide und legten eine neues Erdbeerbeet an.
Sie zogen eine Vielzahl von Gemüsepflanzen im Schulgebäude vor und pflanzten sie schließlich im Garten ein. Die praktische Arbeit im Grünen bereitete allen viel Freude und ermöglichte es den Schüler*innen wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Die AG Nachhaltigkeit befasst sich immer wieder damit, wie sich an unserer Schule Energie einsparen lässt. Um Strom für Beleuchtung zu reduzieren, startete die AG am 22.4., d.h. am Tag der Erde, eine Initiative: In allen Räumen unserer Schule wurde ein Schild oberhalb des Lichtschalters angebracht, das dazu aufruft, das Licht bei Verlassen des Raums auszuschalten.
Am Donnerstag, dem 12. März 2026, war es soweit! Die Gewinner der schulinternen Wettbewerbe trafen sich in Bozen, Meran, Brixen und Bruneck zum Landeswettbewerb „Politische Bildung“. Unsere Schule wurde von Anton Mur, Vera Geier und Matthias Wiedmer in der Kategorie Biennium sowie von Sophia Mahlknecht, Simon Vieider und Daniel Perger in der Kategorie Triennium vertreten, die von der WFO Bozen aus teilnahmen.
Die Teilnehmer mussten dabei ihr ganzes Wissen und Können unter Beweis stellen, da die Quizfragen selbst für Lehrpersonen kein leichtes waren. Wir gratulieren unseren Schüler*innen zu ihrem Erfolg und insbesondere Sophia Mahlknecht der T 5B zu ihrem hervorragenden 6. Platz in der Kategorie Triennium.
Die Gestaltung der Kreuzwegstationen war ein besonderes Projekt - eine Reise des Innehaltens, des künstlerischen Ausdrucks und der persönlichen Auseinandersetzung mit grundlegenden menschlichen Erfahrungen.
Einige Schüler*innen haben sich intensiv mit den Themen Leid, Hoffnung und Solidarität auseinandergesetzt und die einzelnen Stationen des Kreuzwegs neu gedacht, hinterfragt und kreativ umgesetzt. Jede Station erzählt davon, was es bedeutet, Belastung zu tragen, Mut zu finden, Hilfe zu schenken oder anzunehmen, hinzufallen und wieder aufzustehen. Die Jugendlichen haben diese Themen mit großer Sensibilität, Ernsthaftigkeit und oft auch überraschender Klarheit in eigene Bildsprache und Formen übersetzt.
Wie jedes Jahr verwandelte sich unsere Schule am Unisinnigen Donnerstag und zeigte sich von einer ganz anderen Seite. Wieder begeisterte die Gaudi-Olympiade die Schüler*innen. Im Team machten sie sich daran, verschiedene Geschicklichkeitsspiele zu bestreiten. Eine gute Strategie und Zusammenarbeit waren dabei unabdingbar. „Blas den Ball! Schwing den Strupf! Strippenzieher! Hochstapler! Bau den Turm, oder war es doch die Pyramide?!“, hallte es dabei aus der Turnhalle, aus einem bunten und lustigen Durcheinander. Einen Stock tiefer wurde lauthals „drei“ geboten und gestochen, was das Zeug hielt. Und wer sich in die Bibliothek wagte, bewegte Läufer, Springer und ein Gefolge von Bauern. Der König muss ja gut beschützt sein. Wieder andere schrien „Mau Mau“, dann wurden die Karten wieder neu verteilt. So ging es eine Zeit lang. Dann trommelte der Kostümwettbewerb die ganze Schulgemeinschaft in die Turnhalle. Angelaufen kamen Werwölfe, Clowns, Schlafmützen und ein ganzer Seniorenclub. Unsere fachkundigen Jury prämierte mit wachsamen Augen und Sinn für das Außergewöhnliche das kreativste Kostüm. Die Entscheidung fiel alles andere als leicht, denn was die Schüler*innen auf die Bühne zauberten, war ein wahres Feuerwerk an Fantasie, Kreativität und Liebe zum Detail.
Schüler*innen unserer Schule empfingen eine französische Studierendengruppe des Lycée Jeanne d’Arc aus Rennes zu einem gemeinsamen Austausch. Im Mittelpunkt standen das Südtiroler Schulsystem und insbesondere die Fachoberschule für Tourismus mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten, Schwerpunktfächern und der Übungsfirma. Nach einer Schulführung entwickelten sich lebhafte Gespräche, bei denen sich die Jugendlichen in sechs Sprachen – Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Ladinisch – austauschten. Dabei konnten unsere Schüler*innen ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden und Einblicke in eine andere Schulkultur gewinnen. Die Begegnung zeigte, wie Sprachenvielfalt und persönliche Kontakte den interkulturellen Austausch fördern.
In der Adventszeit wurde an unserer Schule nicht nur kunstvoll gestaltet, sondern auch gemeinsam geholfen. Die Schüler*innen der ersten und zweiten Klassen haben sich in diesem Jahr an der Adventskranzaktion beteiligt und dabei viel Kreativität, Einsatz und Herz gezeigt.
Unter der Anleitung von Frau Petra Schötzer wurden wunderschöne Adventskränze selbst hergestellt: Die Zweige wurden gewunden, liebevoll dekoriert und schließlich mit Kerzen versehen. Jeder Kranz war ein Unikat – sichtbar mit Sorgfalt und Begeisterung gefertigt. Ein besonderer Dank gilt dem Geschäft Waldboth, das die Kerzen großzügig gespendet hat und so diese Aktion wesentlich unterstützt hat.
Die fertigen Adventskränze wurden beim Elternsprechtag verkauft und fanden großen Anklang. Viele Eltern nahmen nicht nur ein schönes Stück Adventsstimmung mit nach Hause, sondern unterstützten damit auch ein wichtiges Anliegen.
Der Erlös der Aktion kommt in diesem Jahr der Vereinigung „Peter Pan“ zugute, die sich in Südtirol für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt. Die feierliche Übergabe der Spenden fand im Rahmen der Weihnachtsfeier statt – ein besonderer Moment, der gezeigt hat, wie viel ein gemeinsames Engagement bewirken kann.
Die Adventskranzaktion machte deutlich: Wenn viele Hände zusammenarbeiten, kann etwas Großes entstehen – etwas, das wärmt, Hoffnung schenkt und weit über die Adventszeit hinaus wirkt.
Die letzten beiden Schultage vor den Weihnachtsferien standen ganz im Zeichen der Gemeinschaft, der festlichen Stimmung und eines gelungenen Jahresabschlusses.
Am Montag wurde die gewohnte Schulpause kurzerhand gegen eine weihnachtliche Pause eingetauscht: Statt Hektik und Alltag gab es für alle Panettone und heißen Tee. In entspannter Atmosphäre wurde gelacht, geplaudert und schon ein wenig Ferienstimmung gesammelt – ein kleiner, aber sehr feiner Vorgeschmack auf Weihnachten.
Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen des gemeinsamen Feierns. Alle Klassen versammelten sich in der Aula, um Weihnachten als Schulgemeinschaft zu begehen. Grußworte verschiedener Lehrpersonen und der Frau Direktor gaben Raum für Rückblick, Dank und gute Wünsche.
In den Wochen zuvor hatten die Klassen ihre Räume liebevoll weihnachtlich dekoriert – bei der Feier wurde schließlich die schönste Klassendekoration prämiert. Kreativität und Einsatz wurden sichtbar belohnt.
Auch modisch zeigte sich die Schule von ihrer weihnachtlichen Seite: Viele Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen erschienen passend gekleidet und trugen zur besonderen Atmosphäre bei.
Durante la Projektwoche le classi seconde si sono trasformate in veri e propri laboratori di creatività, collaborazione e talento. Il risultato? Un minishow multilingue che viene messo in scena alla fine della settimana progettuale e che ha come tema centrale la sostenibilità e il rispetto per l’ambiente.
L’AG-Nachhaltigkeit della scuola ha ideato il progetto con l’obiettivo di stimolare riflessioni attuali e significative per le studentesse e gli studenti sul tema sostenibilità.
Il progetto ha coinvolto tutte le classi seconde che hanno avuto la possibilità di sviluppare e valorizzare alcune competenze: dalla scrittura di testi in più lingue (tedesco, italiano, inglese e dialetto) alla realizzazione della scenografia, dalla recitazione alla musica.
Il progetto è un esempio concreto di come la scuola possa essere uno spazio vivo, aperto alla sperimentazione e alla crescita personale.
Jeden Montag um 13:30 Uhr verwandelt sich unsere Aula Magna in eine kleine Bühne voller Kreativität und Spaß, denn dann heißt es: Vorhang auf für die Theater-AG!
Hier treffen sich Schüler*innen der 1. bis 5. Klassen, um gemeinsam zu spielen, zu texten und zu proben. Insgesamt haben die Schüler*innen zwei Theaterstücke geschrieben und eines bei der Weihnachtsfeier und eines bei der Abschlussfeier aufgeführt.
In der Theater-AG steht nicht die perfekte Aufführung im Mittelpunkt, sondern die Freude am gemeinsamen Spielen. Wir schlüpfen in verschiedene Rollen, denken uns Geschichten aus, improvisieren und entdecken dabei ganz neue Seiten an uns selbst.
Beim Pädagogischen Tag hatten wir das Vergnügen, einen ganz besonderen Gast zu begrüßen: Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen. Seine Schule gilt als Vorzeigemodell für selbstorganisiertes, motivierendes und zukunftsorientiertes Lernen – und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Schulpreis 2019 und 2021. Auch Ruppaner selbst wurde für seine innovative und mutige Schulleitung geehrt.
Mit viel Energie und Begeisterung stellte er uns sein Schulkonzept vor, das auf Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Freiräume setzt – und dabei klassische Unterrichtsformen ganz bewusst hinterfragt. Seine Impulse sorgten für lebhafte Diskussionen im Kollegium und regten dazu an, unsere eigene Praxis kritisch zu reflektieren.
Nach einem leckeren Mittagessen im Schloss Rechtenthal ging es in Gruppen weiter:
Was können wir von diesem Konzept übernehmen? Was passt zu unserer Schule?
Die Gespräche waren offen, kreativ und voller neuer Ideen.
Der Tag war nicht nur spannend, sondern auch inspirierend und motivierend. Er hat uns gezeigt, wie Schule auch anders gedacht werden kann und wie wichtig es ist, den Mut zu haben, neue Wege zu gehen.