Statt klassischem Stundenablauf gab es ein buntes Lernbuffet: Materialien in Papierform und digital, Tablets und Laptops, Texte, Videos, Bilder, kreative Aufgaben und Reflexionsfragen. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst entscheiden, was, wann, wie und mit wem sie arbeiten.
Klingt entspannt? War es auch – zumindest manchmal.
Denn neben der neu gewonnenen Freiheit kam auch eine ungewohnte Herausforderung dazu: den eigenen Lernprozess zu planen, Prioritäten zu setzen und nicht plötzlich festzustellen, dass man sich sehr lange mit genau einer Aufgabe beschäftigt hat.
Die Schülerinnen und Schüler machten wichtige, positive Erfahrungen: Viele genossen die Abwechslung, das eigenständige Arbeiten und die Möglichkeit, ihren eigenen Rhythmus zu finden. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Organisation und Durchhaltevermögen sind – Fähigkeiten, die man nicht aus dem Lehrbuch lernt.
Fazit: Die Flexweeks waren ein spannendes Experiment zwischen Freiheit und Verantwortung – und definitiv mehr als nur „Unterricht mal anders“.