Umgang mit den Lernrückstände aus dem Schuljahr 2019/20

Aufgrund der besonderen Situation im letzten Schuljahr sind bei einigen Schüler*innen Lernrückstände entstanden, die nicht wie üblich durch Aufholkurse im Sommer geschlossen werden konnten.

Die Fachlehrpersonen haben aus diesem Grunde folgende Vorgehensweise beschlossen:

Die Fachgruppen bzw. die Klassenräte legen zu Beginn des Schuljahres die begleitenden Maßnahmen für Schüler*innen mit individuellen Lernrückständen fest. Dies sind im Schuljahr 2020/21 vor allem auf den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin zugeschnittene Unterstützungsangebote im Rahmen des Fachunterrichtes, im Team- und Integrationsunterrichts sowie anstelle des Religionsunterrichts, falls die Schüler*innen bei der Einschreibung darauf verzichtet haben. Weiters können dies auch zusätzliche Aufgaben in der Schule oder zu Hause sein. Die Angebote können sowohl im Präsenz- als auch im Fernunterricht stattfinden. Sie dienen immer auch der Stärkung der Eigenverantwortung der Schüler*innen.

Die Lehrpersonen unterstützen die Schüler*innen dabei in ihrem individuellen Lernweg und helfen ihnen bei der Erlangung all jener Kompetenzen, die ihnen für das Absolvieren der nächsthöheren Klasse noch fehlen. Sie beraten sie über die Inanspruchnahme der angebotenen Maßnahmen.

Zusätzlich zu den angebotenen Maßnahmen ist es in jedem Fall notwendig, dass die Schüler*innen durch Eigenstudium das Aufholen der Lernrückstände in Angriff nehmen.

Die Lehrpersonen überprüfen innerhalb der Klassenratssitzungen im Oktober die im individuellen Lernplan der Schüler*innen im Juni festgehaltenen Maßnahmen zum Aufholen der Lernrückstände, passen sie eventuell an, und senden sie den Schüler*innen und Eltern bzw. Erziehungsverantwortlichen über das digitale Register zu.